Adventszeit ist Kerzenzeit

Eins meiner absoluten Lieblingsgeschichte für die Adventszeit habe ich euch letztes Jahr vorgestellt. Kerzen sind das Symbol des Advents und das Kerzenlicht – oder Licht im Allgemeinen – begleiten uns durch die Advents- und Weihnachtszeit. Kerzen stehen für das Licht, dass in unsere Welt kommt. Das Symbol des Lichtes kann durch Geschichten auf eine schöne Art den Kindern nähergebracht werden.

Eine weitere schöne Geschichte rund um das Licht, um Kerzen und das Weihnachtswunder ist die Geschichte von Maria Rößler „Licht kann man verschenken“.

Zu der Geschichte kann ein kleines Bodenbild gelegt werden. (Foto: Sophie)

Zusammenfassung der Geschichte

In der Geschichte geht es um ein Dorf, in dem nur glückliche Menschen wohnen, es kein Streit gibt und sie immer fröhlich einander begegnen. Für diese Fröhlichkeit gibt es aber auch einen Grund. Denn tagtäglich gehen die Dorfbewohner mit schönen Kerzen durch das Dorf, beschenken sich untereinander mit ihren Kerzen und treffen sich um zu singen, zu tanzen und zu feiern.

Das alles wird von einem Mann, der hoch oben auf einem Berg wohnt, beobachtet und missbilligt. Er kann die Dorfbewohner nicht verstehen und empfindet es als Verschwendung, so viel Licht zu verschenken. Eines Tages wird er von einem kleinen Mädchen angesprochen, die ihm eine selbst verzierte Kerze schenken möchte. Er lehnt diese aber mürrisch ab und warnt sie davor, irgendwann keine Kerze mehr zu besitzen, wenn sie es immer wieder verschenke. Diese Nachricht breitet sich schnell im Dorf herum und nach und nach werden immer weniger Kerzen verschenkt bis eines Tages das Dorf ganz dunkel ist und die Dorfbewohner nur noch böse und mürrisch durch die Straßen ziehen.

Als der alte Mann das beobachtet, wird er traurig und bemerkt, dass er sich das so auch nicht vorgestellt hat. In einem alten Buch stößt er auf die Weihnachtsgeschichte und der Geburt Jesu, mit der Licht und Wärme in diese Welt hineingebracht wurde. Er entfacht darauf ein großes, helles Feuer hoch oben auf dem Berge und die Dorfbewohner kommen angerannt, um sich daran zu erfreuen und zu erwärmen. Sie feiern das wiedergefundene Licht, entzünden ihre Kerzen wieder und das Dorf leuchtet bald wieder in hellem Glanz.

Licht in die Welt bringen

Diese Geschichte zeigt auf, was passiert, wenn kein Licht mehr brennt, sowohl wörtlich gemeint als auch symbolisch. Daher ist es umso wichtiger, dass Licht in unsere Häuser, Straßen und in diese Welt kommt. Mit dem Symbol der Kerze oder des Hauses kann mit den Schülern überlegt werden, wie auch wir Lichtbringer sein können.

Mit den Schülern gemeinsam überlegen, wie wir selbst Lichtbringer sein können. (Foto: Sophie)

Quelle der Geschichte: Rößler, Maria: Zauberhafte WinterWeihnachtszeit. Ein Werkbuch für Kinder von 3-10. München: 1998

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Zum Thema Weihnachten habe ich ein tolles Themenheft für euch erschnüffelt, mit vielen Unterrichtsideen, unterschiedlichen Formen von Adventskalendern, zwei Theaterstücken, einer Lesewerkstatt…


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