Die Weltklimakonferenz in Glasgow

Der allergrößte Teil des Faches Sachunterricht ist mit verbindlichen Themen des Bildungsplanes gefüllt. Je nach Bundesland oder Schule kommen aber noch weitere, ebenfalls verbindliche Themen und Inhalte, die beispielsweise in einem Schulcurriculum festgeschrieben sind, hinzu. Dennoch sollte im Sachunterricht auch Zeit für aktuelle Themen, wie z.B. die diesjährige Weltklimakonferenz in Glasgow, gefunden werden.

Zum Hintergrund

Vom 31. Oktober bis zum 12. November 2021 fand im schottischen Glasgow die 26. UN-Klimakonferenz statt. Fast zwei Wochen lang verhandelten 197 Nationen darüber, wie das Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 weiter umgesetzt bzw. die Erderwärmung auf 1,5 Grad, im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter, begrenzt werden kann.
Zu Beginn der Weltklimakonferenz waren, mit Ausnahme des chinesischen und russischen Staatspräsidenten, sehr viele Staats- und Regierungschefs anwesend. Dies zeigt die immense Bedeutung und Wichtigkeit des Themas. Allerdings ist bei so vielen Teilnehmerstaaten eine Einigung nur sehr schwer zu erreichen.

Wie kann im Unterricht dieses Thema aufgriffen werden?

Am einfachsten gelingt der Einstieg, wenn ihr mit euren Schülerinnen und Schülern im Internet (z.B. mit dem folgenden Link) das dazugehörige Video anschaut oder ein Zeitungsartikel dazu lest. Es gibt weitere hilfreiche Filme im Netz, die die Auswirkungen des Klimawandels zeigen. Auch das könnte ein möglicher Einstieg sein. 

Auch wenn einige Punkte, Begriffe und Informationen für die Schülerinnen und Schüler vielleicht am Anfang noch unklar und schwer verständlich sind, seid ihr damit gleich mitten in der Thematik und könnt gemeinsam die Begrifflichkeiten erläutern.

Denkbar ist aber auch mit Hilfe eines kurzen Lehrervortrages in das Thema einzusteigen. Die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten und Sichtweisen bzw. Interessen der Länder können dann im weiteren Verlauf in einem Unterrichtsgespräch thematisiert und besprochen werden. Daran anknüpfend könnte eine Gruppenarbeit entstehen. Je nachdem, wie viel Zeit ihr zur Verfügung habt, ist es sinnvoll Grafiken, Tabellen, Schaubilder und weitere Hilfsmittel einzusetzen. Die Sichtweise der Kinder und ihre ganz persönlichen Lösungsvorschläge können auf Plakaten festgehalten werden.

Zuletzt möchte ich euch noch auf die Möglichkeit eines Rollenspieles hinweisen. Falls ihr daran Interesse habt, könnt ihr schon auf meinen nächsten Beitrag, der in Kürze ebenfalls hier erscheint, gespannt sein.

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