„Klimafluch – Klimaflucht“ – ein Film zeigt die Auswirkungen der Erderwärmung

Während weltweit die Menschen jeden Freitag für das Klima auf die Straßen gehen, die Politiker in Berlin noch über das Klimaschutzpaket streiten und die Wissenschaftler auf dem UN-Klimagipfel in Madrid debattieren, sind die Auswirkungen der Erderwärmung in anderen Teilen der Erde schon längst Wirklichkeit geworden: Hitze und Dürre, verherrende Waldbrände, sintflutartige Regenfälle mit Überschwemmungen und immer mehr Starkstürme.

Immer mehr Klimaflüchtlinge

Auch wenn diese Vorstellung für uns in Deutschland noch in weiter Ferne scheint, gibt es schon heute Millionen von Menschen, die auf der Flucht vor den Auswirkungen des Klimawandels sind. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Anzahl der Klimaflüchtlinge in den nächsten Jahrzehnten explosionsartig ansteigen wird.

Der Film

Natürlich kann man über die Auswirkungen des Klimawandels viel lesen, reden oder auch Bilder anschauen, aber der Dokumentarfilm „Klimafluch – Klimaflucht“ von Thomas Aders zeigt die Folgen auf ganz direkte und bedrückende Art. Damit ist er viel ausdrucksstärker als geschriebene Worte, einzelne Fotos…

Der Film dauert ca. 45 Minuten und beleuchtet weltweit drei Hotspots, die schon jetzt unter den Auswirkungen der Erderwärmung leiden. Auf sehr anschauliche Art und Weise können die Schülerinnen und Schüler sehen, wie dramatisch die Folgen sind. Auch wenn der Film nicht für den schulischen Einsatz konzipiert ist, ist er aus meiner Sicht dennoch sehr gut für die Schule geeignet.

Der Film ist im Internet bis zum 22.7.2020 kostenlos unter dem folgenden Link verfügbar: https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/klimafluch-und-klimaflucht-104.html

Und noch ein weiterer Tipp

Gerade in der Vorweihnachtszeit ist vielleicht Zeit, für den einen oder anderen Film. Beispielsweise für den Film „Dark Eden – Der Albtraum vom Erdöl“, den ich ebenfalls für sehr empfehlenswert halte. Dabei handelt es sich um einen deutschen Dokumentarfilm aus dem Jahre 2018. Der Film, der ab 6 Jahre frei gegeben ist, steht allerdings nicht kostenlos zur Verfügung, sondern muss entweder ausgeliehen oder käuflich erworben werden.

Worum geht es in dem Film? In Kanada liegt eines der größten und letzten Erdölvorkommen auf der Erde. Mit dem Ölsand kann man viel Geld verdienen, aber die Gewinnung setzt auch giftige Stoffe frei. Dies ist nicht nur für die Natur, sondern vor allem auch für die Menschen und Tiere sehr gefährlich. Der Dokumentarfilm zeigt auf sehr eindrucksvolle Art und Weise die negativen Begleiterscheinungen und traurigen Folgen.

Zu Recht wurde der Film auf einem Filmfestival als bester Film zum Thema Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

Also wie wäre es, mit einem etwas anderen Film in der besinnlichen Advents- und (Vor-) Weihnachtszeit?

Der Einsatz von Filmen im Unterricht kann durchaus sinnvoll sein. Was dabei zu beachten ist, erfahrt ihr in diesem Themenheft:


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