Ein freundliches und ein zorniges Gesicht
darstellen

Wenn man Kinder nach den „Angry birds“ fragt, hat man den Eindruck, dass alle Kinder diese zornigen Vögel kennen, obwohl wahrscheinlich die wenigsten ein solches Spiel besitzen. Abbildungen dieser Vögel tauchen immer wieder mal auch in der Werbung auf.

Die Gesichter dieser Vogelfiguren sind durchweg zornig und man kann leicht erarbeiten, wodurch ein Gesicht einen bösen Ausdruck bekommt. Es ist vor allem die Form und Stellung der Augenbrauen, die neben dem Mund Ausschlag gibt, ob jemand freundlich oder unfreundlich schaut. Das gilt natürlich für menschliche Antlitze ebenso, denn diese Vögel sind – wie oft im Comicbereich – vermenschlicht.

Mund und Augenbrauen bestimmen den Gesichtsausdruck

Zur Verdeutlichung wie ein Gesichtsausdruck entstehen kann, können Abbildungen der Angry birds, aber auch Smileys ausgedruckt und betrachtet werden.
Die Schülerinnen und Schüler erhalten den Auftrag, ein freundliches oder zorniges Gesicht zu  malen. Dabei dürfen sie auch an sich selbst denken, als sie mal so richtig sauer waren.

Das Material

Wenn die Kinder ihren Malblock im Format DIN A3 verwenden und ihren Schulmalkasten, gelingen ihnen mit einem kleineren Borstenpinsel auch Details wie z. B. Wimpern.
Acrylfarben sind sehr farbintensiv und die Handhabung ist verglichen mit dem Farbkasten leichter, denn Acrylfarben müssen nicht angerührt werden, sie sind gebrauchsfertig. Acrylfarben sind aber dickflüssig und das Malen von Details Grundschulkindern damit meistens nicht möglich. Für Acrylfarben braucht man ein dickeres Papier, am besten Aquarellpapier.
Das entscheidet ihr am besten im Hinblick auf eure Lerngruppe.

Vorbereitung

Es ist immer sinnvoll, den Arbeitsplatz abzudecken, dazu reicht Zeitungspapier. Bevor die Kinder mit dem Malen beginnen, sollten sie noch auf das Hochformat als geeignetes Format hingewiesen werden und sie sollten den Auftrag erhalten, das Format voll auszunutzen. Nur dann ist gewährleistet, dass ihr Darstellungen erhaltet, die von der Größe her zueinander passen.

Mit ein paar Pinselstrichen wird aus einem freundlichen Gesicht…

…ein zorniges Gesicht. (Fotos: Herta)

Tipp

Auf den Hintergrund verzichten, der macht meistens Probleme. Das Ausmalen um ein Motiv herum fällt den Schülerinnen und Schülern schwer. Lasst das Portrait ausschneiden, dann braucht man keinen Hintergrund. Die ausgeschnittenen Darstellungen können dann zu einem Gruppenbild arrangiert werden.

Übrigens: Die Abbildungen hier sind natürlich von unterschiedlichen Lerngruppen und einmal mit dem Schulfarbkasten und einmal mit Acrylfarben gemalt.

Weitere Ideen und Anregungen für einen kreativen Kunstunterricht habe ich hier für euch zusammengestellt:


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