Sportfest unter Corona Bedingungen

Jedes Jahr feiert unsere Schule ein Sportfest.
Ein ganzer Vormittag, an dem alle Schülerinnen und Schüler zu einem speziellen, jährlich wechselndem Motto die unterschiedlichsten Geräte-Stationen in der Turnhalle durchlaufen können. Mal steht das Fest unter dem Motto „Piraten“, mal unter dem Motto „Dschungel“ oder auch „Winterolympiade“. Jedes Mal war es ein Tag, von dem unsere Schülerinnen und Schüler vollauf begeistert waren.

Im letzten Jahr musste dieses Fest coronabedingt ausfallen. Für dieses Jahr suchten wir eine Alternative. Wie konnten wir in der gegenwärtigen Zeit allen Klassen einen „sportlichen Vormittag“ ermöglichen? Die Rahmenbedingungen wurden durch den offiziellen „Corona-Maßnahmenkatalog“ festgelegt: die Klassen mussten einzeln in die Turnhalle – und auf Grund der hohen Klassengröße wiederum in 2 Gruppen geteilt werden. Nur so war es möglich, auch die Masken während der sportlichen Betätigung abzulegen.

Vorbereitung durch FSJler

Da wir an unserer Schule gegenwärtig 3 FSJler beschäftigen, von denen zwei ihr „freiwilliges soziales Jahr“ über den „Sportbund“ absolvieren, lag es nahe, sie bei der Vorbereitung zu involvieren – und so übertrugen wir ihnen die Planung. Alternativ könnte ein freiwilliges Team (beispielsweise die Sportlehrer) die Organisation übernehmen. Beim Aufbau und Abbau könnten auch die Viertklässler hinzugezogen werden.

Es entstand ein abwechslungsreicher Geräteparcour in der Turnhalle, der auf den Schulhof ausgedehnt wurde. So wurde es einfach, die Klassen jeweils in 2 Gruppen zu teilen; die eine Gruppe betätigte sich zunächst in der Turnhalle, während sich die andere Klassengruppe auf dem Schulhof austobte. Nach 30 Minuten wurde getauscht.

Die verschiedenen Stationen in der Turnhalle. (Foto: Hanna)

Ein Spaziergang im Anschluss

Um nach der einstündigen sportlichen Betätigung körperlich weiter aktiv zu bleiben, beschlossen wir, mit den Klassen jeweils im Anschluss einen Spaziergang zu machen.
Auch daran hatten die Kinder Freude – und es ist ein Beispiel dafür, etwas Abwechslung in den zeitweise tristen Corona-Schulalltag zu bringen.

Worauf muss geachtet werden?

Berücksichtigt werden sollte, dass sowohl Erst- und Zweitklässler, aber auch Dritt- und Viertklässler körperliche Herausforderungen finden. Auch gibt es je nach Jahreszeit natürlich die Wetterlage zu bedenken: ist es extrem kalt oder regnet es, fällt der Schulhof zur sportlichen Betätigung aus. Eventuell findet sich hierfür auf dem Flur oder Eingangsbereich Platz. Ansonsten bringen die Kinder an dem Tag selbstverständlich Sportkleidung mit oder haben diese von vornherein an. Genug zu trinken sollten sie an diesem Tag ebenfalls dabei haben. Dann steht dem Sportfest nichts Weiter im Wege.

Gibt es an eurer Schule auch Sportfeste? Erzählt gerne mal in den Kommentaren.

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Sportliche Betätigung fördert die koordinativen Fähigkeiten der Kinder und kann ihr Selbstkonzept positiv beeinflussen. Mehr dazu siehe hier:


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