Nachwuchs bei der Vogelfamilie

Je nachdem, welches die Ziele sind beim Thema „Nachwuchs bei der Vogelfamilie“, kann auch konkret über Vogelarten und ihr typisches Aussehen gesprochen werden. Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen werden bei entsprechendem Interesse die Vogelarten kennen, die sie in ihrer Umgebung beobachten können. Selbstverständlich wäre es sehr wünschenswert, wenn eine spezielle Vogelfamilie in der Bildgeschichte dargestellt werden würde. In der Vogelgeschichte, die ich Euch zeige, ist es eine Art von „Einheitsvogel“, man kann ihn nicht benennen. Aber immerhin sind alle Vogelmerkmale vorhanden.

Vorbereitendes Gespräch und mögliche Aufgaben

Kinder, die sich noch nicht mit Vogelarten beschäftigt haben, könnte es überfordern, die Aufgabe zu erhalten, eine Meise oder eine Amsel darzustellen. Deshalb reicht es, die Körperteile zu besprechen. Über den Nestbau, das Ausbrüten der Eier, die Beteiligung von Vogelvater und Vogelmutter an der Aufzucht der Kleinen, das Flüggewerden sollte auch gesprochen werden. Diese Themen können auch in eine Aufgabe für zu Hause eingehen. Dazu könnte man den Schülerinnen und Schülern z. B. Textmaterial zur Verfügung stellen oder sie könnten einen kleinen Text selbst verfassen. Das, was im Einzelnen möglich und sinnvoll ist, hängt ab von dem Lernstand der Kinder.

Es muss allerdings auf jeden Fall jedem Kind klar sein, dass unsere Vögel im Frühjahr ihre Nester bauen, dass sie Eier in die Nester legen, die sie dann ausbrüten. Sie müssen wissen, dass die Vögelchen, wenn sie aus den Eiern geschlüpft sind, noch eine Zeit lang Nesthocker sind und gefüttert werden müssen. Erst wenn den Kindern der Ablauf bekannt ist, können sie dazu eine Geschichte in Bildern zeichnen.

„Nachwuchs bei der Vogelfamilie“ ist ein schönes Thema für den Kunstunterricht…

… vor allem jetzt in der Frühlingszeit. (Fotos: Herta)

Bemerkungen zum Material

Für diese Aufgabe bietet sich eine Zeichentechnik an, z. B. mit Buntstiften. Allerdings kann zusätzlich auch anderes Material angeboten werden, z. B. Seidenpapier. In diesem Fall fand die Schülerin das Seidenpapier gut für das Nest. Für das Vogelnest können aber besonders gut auch Naturmaterialien verwendet werden.

Kritische Anmerkung

Ihr werdet jetzt zu recht sagen, dass die Bilder der Geschichte nicht fertig sind. Das kann ich bestätigen. Normalerweise würde ich noch mit der Schülerin diskutieren mit dem Ziel, dass die vier Bilder etwas ausgeschmückt werden. Denn eigentlich schwebt das Nest, es fehlt Grünes und Blühendes. Dafür kann man den Kindern einen ausrangierten Bestellkatalog – wenn vorhanden – für den Gartenbau zur Verfügung stellen oder aber sie können selbst noch Details ergänzen. Das blühende Frühjahr kann auch mit Farben dazu gemalt werden. In diesem Jahr war dafür leider keine Zeit. Der Unterricht endete abrupt.

Fächerübergreifende Aufgabe

Wenn die Geschichte in vier Bildern fertig ist, kann sie von den Schülerinnen und Schülern auch beschrieben werden.

Weitere tolle Unterrichtsideen rund um den Frühling habe ich hier für euch zusammengestellt:


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.