Die Welt der Mode im Klassenzimmer

In einem Unterrichtsgespräch zum Einstieg tragen die Schülerinnen und Schüler zusammen, was sie zum Thema Mode, Modedesign, Modenschau wissen und wichtig finden. Dabei wird klar werden, dass die Begriffe Design, Catwalk, Model, Modedesigner oder Modeschöpfer und viele andere des Themenkreises den Kindern bekannt sind. Früher übliche Begriffe wie Kleidermode, Laufsteg und Mannequin werden weniger bekannt sein. Das hat nicht zuletzt auch mit den durch das Fernsehen bekannten Model-Wettbewerben junger Frauen zu tun. Auch darüber kann mit den Schülerinnen und Schülern gesprochen und das Thema ebenfalls kritisch betrachtet werden.

Jedes Model hat seinen eigenen „Teppich“ bekommen. (Foto: Herta)

Hinführung zur Aufgabe

Weil es zu erwarten ist, dass bei diesem Thema das Interesse der Mädchen größer sein wird, sollten besonders auch die Jungs ermutigt werden, eigene Ideen für ihre Kleidung zu entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler nennen und beschreiben ihre Lieblingskleidungsstücke und entwickeln schon in Gesprächen Ideen für weitere Kleidungsstücke, die ihnen gefallen würden. Für die Entwürfe verwenden sie Schmierpapier, Bleistift und Spitzer. Es sollen ausgefallene Modeideen entwickelt werden, beispielsweise für Hosen, Röcke, Kleider, Shirts.

„Heute seid Ihr Modeschöpfer“ könnte der Auftrag an die Kinder lauten. Wenn es einige Entwürfe gibt, wählt jedes Kind die seiner Meinung nach besten zwei oder drei aus, koloriert sie, stellt sie der Klasse vor und bittet um Rückmeldung. Im Anschluss an die Gespräche in der Klasse wählen die Schülerinnen und Schüler aus ihren Entwürfen diejenigen aus, von denen sie annehmen, sie können einen Mode-Wettbewerb gewinnen.

Aufgabenstellung und Material

„Stellt euch vor, eure schönsten Kleidungsstücke werden auf einer Modenschau gezeigt und nehmen an einem Wettbewerb teil. Zeichne diese schönsten Kleidungsstücke auf schwarzes Tonpapier. Verwende dazu Buntstifte, die man auf schwarzer Farbe gut sieht. Nicht nur die Kleidung, auch die Models dürfen ausgefallen sein.“

Das geeignete Format ist das Querformat. Der Hinweis darauf, dass die Models das Blatt von der Größe her gut ausfüllen sollten, sollte nicht fehlen, weil es andernfalls immer wieder vorkommt, dass Zeichnungen zu klein angefertigt werden.

Benötigtes Material:

  • Schwarze Pappe oder Tonpapier (in DIN A 3 oder einem kleineren Format)
  • Buntstifte, die auf dem schwarzen Untergrund gut zu sehen sind,
  • Schmierpapier,
  • Bleistift, Radiergummi und Spitzer.

Damit die Schülerinnen und Schüler probieren können, welche Buntstifte auf schwarzem Papier oder schwarzer Pappe gut sichtbar sind, verteilt ihr am besten kleine Stücke des schwarzen Kartons. Wenn anderes Material zum Einsatz kommt als das Übliche, hat das immer eine motivierende Wirkung auf die Kinder. Bei diesem Thema ist der Aufwand dafür gering, denn es muss nur schwarzes Tonpapier oder Pappe besorgt werden. Alles andere haben die Kinder.

Auch die Haarfrisur des Models des Gewinnerkleides ist ungewöhnlich. (Foto: Herta)

Zum Abschluss werden die Zeichnungen im Klassenverband betrachtet und besprochen. Dazu befestigt ihr sie am besten mit kleinen Stücken Klebestreifen an der Tafel, damit alle Kinder die Bilder gut sehen können. Da auf den Zeichnungen selbst ein Wettbewerb dargestellt ist, kann auch in der Klasse im Rahmen eines Wettbewerbes das Bild mit den ausgefallensten Kleidern ausgewählt werden.

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