Klima-Tipps für die Sommerferien

Nachdem die Corona-bedingten Einschränkungen mehr und mehr zurückgenommen werden und immer mehr ein Stück Normalität zurückkehrt, werden sich schon viele Schülerinnen und Schüler auf die kommenden Sommerferien freuen. Dennoch gibt es immer noch keinen Impfstoff gegen das Corona-Virus und die Pandemie ist noch immer nicht vorüber.

Trotz der großen Aktualität des Themas gibt es aber auch noch andere drängende und wichtige Themen, wie z. B. „die Erderwärmung“.  Wer möchte nicht etwas gegen die Erderwärmung und das Schmelzen der Gletscher bzw. das Aussterben der Eisbären machen? Deshalb möchte ich den Fokus heute auf ein paar Klima-Tipps speziell für die Sommerferien legen.

Lieber zu Fuß oder mit dem Fahrrad

Normalerweise kennt man die Elterntaxis von der Schule. Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen und/oder wieder von der Schule abholen. Aber nicht nur der Schulweg, sondern auch andere Wege, wie z. B. der Einkauf beim Bäcker, werden häufig mit dem Auto erledigt. Aber gerade in den Sommerferien ist das Wetter meistens gut und außerdem genug Zeit. Also, warum nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Bäcker oder zum Metzger gehen?

Strom sparen

Viele Menschen, Erwachsene genauso wie Kinder, sind bequem. Aus diesem Grund läuft häufig der ganze Tag der Computer, der Fernseher oder vielleicht auch das Radio. Ganz egal, ob diese Geräte gerade gebraucht werden, oder nicht. Unnötiger Stromverbrauch ist aber schlecht fürs Klima. Deshalb sollte man Elektrogeräte nicht unnötig laufen lassen. Ebenfalls schlecht sind Standby-Geräte.

Wasser sparen

Bei Temperaturen von 30 Grad und mehr sehnen sich viele Menschen nach einer Erfrischung in Form eines Bades oder einer Dusche. Aber auch hier kann man etwas Gutes für das Klima tun, indem man Vollbäder genauso wie minutenlanges Duschen vermeidet.

Nachhaltige Schulsachen

Die Sommerferien werden häufig auch dazu verwendet, schon rechtzeitig die Schulsachen für das neue Schuljahr zu kaufen. Auch hier gilt es aufzupassen. Nicht alles, was bunt und preiswert ist, ist auch nachhaltig und gut für das Klima. Vor allem Kunststoffe belasten das Klima. Außerdem geht Kunststoff relativ schnell kaputt. Deshalb sollte man beim Kauf darauf achten, dass die Schulsachen möglichst nicht aus Kunststoff und damit länger zu verwenden sind. Beispielweise ein Wasserfarbkasten aus Metall mit austauschbaren Farbschälchen. Eine gute Möglichkeit bietet auch das Umweltlogo des „Blauen Engels“.

Essen und Trinken

Wasser aus dem Wasserhahn wird nicht nur sehr gut kontrolliert, sondern es ist vor allem auch sehr viel billiger, als gekaufte Getränke, die meistens in PET-Flaschen abgefüllt werden. Klimaschädlich ist auch der Verzehr von Wurst, weil hier nicht nur viel Wasser eingesetzt wird, sondern weil das Futter häufig auch aus Südamerika stammt. Ebenfalls wichtig ist „regional und saisonal“. Um unnötige lange Transporte zu vermeiden, sollten die Lebensmittel möglichst aus der Region stammen. Aus diesem Grund sollte man auch möglichst auf Hamburger verzichten, bei denen auch noch viel Müll anfällt.

Wer dem Klima etwas Gutes tun will, sollte auf Hamburger besser verzichten. (Foto: Ralph)

Suchmaschine

Ferienzeit bedeutet aber auch vielfach Langeweile. Viele Kinder sitzen deshalb am Computer und surfen im Internet. Mit Hilfe von „Google“ werden dabei auch verschiedene Sachen gesucht oder recherchiert. Aber muss es wirklich immer „Google“ sein? Es gibt ja auch noch andere Suchmaschinen, wie z. B. „Ecosia“. Mit dieser Suchmaschine kann man sogar dazu beitragen, dass weltweit Bäume gepflanzt werden. Einen Teil des Gewinns verwendet das Unternehmen zum Pflanzen von Bäumen.

Keine Lebensmittel wegwerfen

Nicht nur in der Schule, sondern auch Zuhause landen Lebensmittel häufig in der Mülltonne. Bei verdorbenen Lebensmitteln ist das sicherlich sinnvoll und richtig, aber häufig werden auch gute Lebensmittel, die noch nicht verdorben sind, weggeworfen. Das ist weder sinnvoll noch nachhaltig und damit schlecht fürs Klima.

Bäume spenden

Beim Fliegen, aber auch bei langen Autofahrten fällt CO2 an. Ein Treibhausgas, das zur Erderwärmung beiträgt. Wer zum Ausgleich bzw. zur Kompensation etwas Gutes für das Klima tun möchte, kann beispielsweise Geld bei „atmosfair“ spenden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, Bäume zu spenden. Für einen Euro kann man zum Beispiel bei der Organisation „Plant-for-the-Planet“ einen Baum spenden. Auf diese Weise kann man auch mit kleineren Beträgen etwas für das Klima bzw. gegen die Erderwärmung tun.

Vielleicht könnt ihr das Thema bzw. den einen oder anderen Tipp am letzten Schultag oder auch in einer Randstunde kurz ansprechen. Das wäre super.

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Weitere Unterrichtsanregungen für eine "prima Klima" findet ihr in dieser Heftausgabe von Lernen konkret:


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