Mit dem Klassentier nach Australien – Teil 1

Auf eine Reise ans andere Ende der Welt ging es für mich im Sommer vor vier Jahren. Australien, die Heimat der Kängurus und Koalabären – da durfte unser Klassentier und Englischmaskottchen, ein Känguru namens Sally natürlich nicht fehlen.

Reiseroute

So ging es damals auf den langen Flug zum weit entfernten Kontinent Australien. Mit einem Camper Van fuhren wir von Melbourne, einer Stadt im Südosten Australiens knapp 10.000 Kilometer durch das Land. Von Melbourne ging es an der Südküste weiter Richtung Westen bis zur Stadt Adelaide. Von dort aus fuhren wir in Richtung Norden ins Herz des Landes. Auf dieser Strecke begegneten Sally und mir besonders viele Kängurus. Ziemlich zentral in der Mitte Australiens liegt der berühmte Ayers Rock, von den Ureinwohnern (Aborigines) Uluru genannt.

Besuch des berühmten Ayers Rock, Uluru. (Foto: Linda)

Als nächstes reisten die flauschige Handpuppe und ich weiter in Richtung Norden mit dem Ziel Cairns, eine Stadt im Nordosten des Landes. In Cairns konnten wir sowohl mystische Regenwälder als auch das weltberühmte Great Barrier Reef bei einem Tauchgang bestaunen. Anschließend ging es die Küste in Richtung Süden weiter entlang, wo wir an verschiedenen Orten verweilten, wie zum Beispiel Byron Bay, Fraser Island, Whitsunday Islands oder Surfer’s Paradise. Von der Hauptstadt Sydney flogen Sally und ich dann wieder zurück nach Deutschland.

Unterrichtliche Verwendung

An jedem Ort wurden Fotos vor einer typischen Sehenswürdigkeit als Erinnerung und Erzählanlass gemacht. Zudem schrieb Sally den Schülerinnen und Schülern von jedem bekannten Ort eine Postkarte. Sie berichtete den Kindern auf Englisch von unseren Unternehmungen und den Sehenswürdigkeiten vor Ort.
Auf einer großen australischen Flagge breitete Sally nach den Sommerferien dann ihre Fotos und Postkarten aus und erzählte von der Reise.

Zurück im Klassenraum dienen Fotos und Postkarten der Veranschaulichung. (Foto: Linda)

Die Schülerinnen und Schülern hingen gebannt an Sallys Lippen und lauschten dem Bericht der Handpuppe auf Englisch. Bei Verständnisschwierigkeiten wurde das Gesagte entweder mit Hilfe der Sandwich-Methode ins Deutsche übersetzt oder aber ein anderes Kind konnte den Sinn des Gesagten für die Mitschülerinnen und Mitschüler auf Deutsch wiedergeben.
Sallys anschaulicher Reisebericht war somit die erste Stunde unserer Unterrichtsreihe „Let’s travel to Australia“ nach den Sommerferien. Wie die Unterrichtsreihe weitergeht, erfahrt ihr in meinem nächsten Blogbeitrag.

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Der Umgang mit dem (Bild-) Wörterbuch ist insbesondere bei neuen Themen und Sachverhalten wichtig. Hier findet ihr nützliche Informationen zum Umgang mit dem Wörterbuch im Englischunterricht:


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