Selbstgemachte Karten mit Wow-Effekt

Bald ist Muttertag und wie immer möchte ich hierfür mit den Kindern eine Kleinigkeit im Unterricht vorbereiten: Meine Zweitklässler:innen dürfen dieses Jahr Karten mit 3D-Elementen basteln. Sie sind recht einfach ohne viel Zeitaufwand herzustellen und haben trotzdem einen Wow-Effekt, von dem die Kinder immer sehr begeistert sind. Und was gibt es Schöneres als etwas zu verschenken, über das man sich auch selbst freut?

Muttertagskarte mit 3D-Tulpen (Foto: Sina)

Schneller 3D-Effekt mit einer Falttechnik

Bei der Vorbereitung kam mir die Idee, die 3D-Blumen, die ich in einem meiner letzten Beiträge als Möglichkeit für eine frühlingshafte Fensterdeko vorgestellt hatte, auch für die Karten zu verwenden. Mithilfe der gleichen Falttechnik lassen sich symmetrische Formen aller Art ohne großen Aufwand in 3D-Objekte umwandeln. Ich habe mich dafür entschieden, den Kindern die Tulpen- und eine Herzform als Vorlage anzubieten. Gerade bei älteren Schüler:innen mit vielfältigen Symmetrieerfahrungen bietet es sich auch an, die Motivwahl ganz freizustellen.

Variante 1: Herzförmige Karte mit einer 3D-Blume im Inneren

Die Muttertagskarten können auch jüngere Kinder schon in ca. einer Schulstunde basteln.

Für die Karte mit einer 3D-Blume im Inneren benötigt man:

  • Vorlage „Muttertagskarte“ (siehe PDF Datei)
  • stärkeres Tonpapier (z.B. rot für die Karte)
  • weißes Papier
  • farbiges Papier (z.B. rosa für die Blüten)
  • grünes Papier oder grüner Stift
  • Kleber
  • Schere

Zuerst werden die drei Blütenformen ausgeschnitten und in der Mitte gefaltet. Anschließend bestreicht man eine Blüte mit Kleber und klebt jeweils eine Hälfte der beiden anderen Blüten daran fest. Für die Karte werden die roten und weißen Herzen ausgeschnitten und aufeinander geklebt. Anschließend faltet man das Herz in der Mitte und klebt die 3D-Blume innen auf die Faltkante. Den Stängel und das Blatt müssen die Kinder nicht unbedingt ausschneiden, sondern können sie auch direkt in die Karte malen. Dann wird kein grünes Papier benötigt und die Ergebnisse sehen individueller aus. Nun können die Schüler:innen noch die Außenseite der Karte gestalten und ein kurzes Gedicht oder einen kleinen Brief an Mama aufschreiben.

Variante 2: Klassische Kartenform mit einem 3D-Herz im Inneren

Karte mit 3D-Herz (Foto: Sina)

Für die alternative Karte mit dem 3D-Herz benötigt man:

  • farbiges Tonpapier in DinA4 (z.B. rot für die Karte)
  • weißes Papier (ich habe es etwas kleiner geschnitten als DinA4, um noch einen farbigen Rand im Inneren der Karte zu haben)
  • farbiges Papier (z.B. rosa für das 3D-Herz – Herzen in verschiedenen Größen zum Verzieren findet ihr auch in der Vorlage für die Muttertagskarten)
  • Kleber
  • Schere

Die 3D-Herzen werden nach dem gleichen Prinzip hergestellt wie die Tulpen. Für die Karte wird das weiße Papier auf das rote geklebt und einmal in der Mitte zu einer Karte gefaltet. Nun klebt man das 3D-Herz auf die Faltkante in das Innere der Karte. Zum Schluss wird die Karte außen noch verziert. Ich habe mich für Herzen in rosa und weiß entschieden. Hier sind jedoch der Fantasie der Kinder keine Grenzen gesetzt.

Und schon sind mit wenig Aufwand unsere Karten fertig! Sie eignen sich übrigens nicht nur für den Muttertag, sondern auch für Vatertage, Geburtstage, Einladungen oder einfach für einen Gruß an einen lieben Menschen.

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Trotz Curriculum und Benotungszwang bietet der Kunstunterricht reichlich Raum für Kreativität. Hier gibt es weitere Ideen:


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