Ferienbingo – Auf spielerische Weise von den Ferien erzählen – 1 –

Mit diesem Blogbeitrag möchte ich euch gerne eine Möglichkeit vorstellen, wie die Kinder nach den (Sommer-) Ferien auf spielerische Weise miteinander ins Gespräch kommen können. Ich habe sowohl für den Deutsch- als auch für den Englischunterricht ein Ferienbingo (englisch: holiday bingo) vorbereitet. Mein Beitrag für den Englischunterricht folgt in Kürze. Beide Kopiervorlagen könnt ihr euch beim jeweiligen Beitrag herunterladen und direkt nach den Ferien einsetzen. Viel Spaß dabei!

Einsatz im Deutschunterricht

Das Ferienbingo lässt sich im Deutschunterricht der Klassenstufen zwei bis vier einsetzen. Womöglich wäre auch ein Einsatz in Klasse eins möglich, doch da würde ich das Ferienbingo eher nach den Herbst-, Weihnachts- oder Osterferien einsetzen. Durch die visuelle Unterstützung ist das Arbeitsblatt auch ohne besonderes schriftsprachliches Wissen zu bearbeiten. Auf diese Weise können beispielsweise auch DaZ- und Flüchtlingskinder im Rahmen ihrer Möglichkeiten am gleichen Lerngegenstand mitarbeiten.

Ferienbingo mit verschiedenen Urlaubsgegenständen kann zur Einstimmung auf diese Weise im Sitzkreis präsentiert werden. (Foto: Linda)

Zum Ablauf

Je nachdem welche Methoden der Lerngruppe bekannt sind, können sich die Schülerinnen und Schüler entweder an speziellen Meetingpoints treffen und an Chatpoints miteinander unterhalten oder aber sie laufen einfach frei durch den Klassenraum und unterhalten sich mit einem Kind, das ihnen gerade begegnet.

Mit ihrem Gesprächspartner tauschen sich die Kinder dann über ihre Ferien aus und tragen auf ihrem Arbeitsblatt den Namen des Gesprächspartners in die relevanten Felder ein. Wenn der Gesprächspartner also beispielsweise mit dem Auto an den Strand gefahren ist, dann wäre der Name bei „mit dem Auto gefahren“ und „am Strand gewesen“ einzutragen. Falls die Kinder nicht frei miteinander ins Gespräch kommen, dann können die bereitgestellten Redemittel aus dem Sprechblasen genutzt werden. Dies wäre als Differenzierung zu betrachten.

Nach den allseits bekannten Bingoregeln ruft dann irgendwann ein Kind laut „Bingo“ in die Klasse. Wichtig wäre mir an dieser Stelle noch zu überprüfen, ob die Kinder wirklich gut zugehört haben und nicht nur „schnell gewinnen“ wollten. Um dies zu kontrollieren, sollte das Siegerkind zu seinen Bingofeldern kurz etwas über die Ferien der jeweils eingetragenen Kinder berichten. Dieser Ablauf sollte den Kindern natürlich im Vorfeld transparent gemacht werden.

Als Abschlussphase würde es sich noch anbieten, im Plenum über die einzelnen Bingofelder zu sprechen. So könnten beispielsweise als erstes alle Ferienerzählungen zu dem Feld „im Schwimmbad gewesen“ vorgestellt werden. Auf diese Weise erfahren auch die Lehrkraft und die Kinder, die in der Spielphase noch nicht miteinander ins Gespräch kamen, etwas mehr über die Ferien der anderen Schülerinnen und Schüler.

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