Faschingsvorbereitungen – Indianerketten selbst gemacht

Fasching, Fastnacht und Karneval sind Bezeichnungen für ziemlich die gleiche Sache: ein Brauchtum. In den Städten Köln, Mainz und Düsseldorf wird der Karneval besonders gefeiert und hier gibt es auch die großen Umzüge.
Es ist die Zeit, die manchmal auch als fünfte Jahreszeit bezeichnet wird, die Zeit vor der vierzigtägigen bzw. sechswöchigen Fastenzeit. Die Fastenzeit beginnt mit dem Aschermittwoch, und sie dient im Christentum der Vorbereitung auf das Osterfest. Vor der Fastenzeit darf ausgelassen gefeiert werden.

Und auch wenn in vielen Schulen Rosenmontag und/oder Faschingsdienstag Ferientage sind, so wird doch meistens in den Klassen gefeiert. Das Verkleiden macht den Kindern viel Spaß. Sie schlüpfen mit ihren Kostümen gleichzeitig in andere Rollen.

Indianerketten

Kostüme komplett selbst herstellen ist eher schwer und zeitaufwändig. Accessoires allerdings können von den Kindern selbst angefertigt werden, z. B. eine Indianerkette.

Kinder lieben es, zu Fasching in fremde Rollen zu schlüpfen und sich zu verkleiden. Im Unterricht können kleine Accessoires schnell und einfach selbst hergestellt werden. (Foto: Herta)

Dazu braucht ihr ein Päckchen lufttrocknende Modelliermasse, einen Schaschlikspieß, Acryllacke in verschiedenen Farben (kleine Gebinde), ein paar Federn, Nadel und Faden und ein Band, z. B. aus Leder. Ein Schälchen mit Wasser kann hilfreich sein.

Herstellung

Aus der Modelliermasse fertigen die Kinder Perlen und je einen kleinen Tigerzahn. Zum Glätten der Formen kann ein wenig Wasser verwendet werden. Die Perlen und der Zahn erhalten mit Hilfe eines Schaschlikspießes Löcher, durch die die Kordel oder das Lederband hindurch gezogen werden kann. Gegebenfalls muss man den Holzspieß ein bisschen in dem Loch drehen, damit es groß genug wird.

Die Perlen und der Tigerzahn müssen trocknen, das dauert mindestens einen Tag. Danach werden sie mit Acryllacken angemalt. Auch das muss trocknen.

Meistens findet der Tigerzahn vorne in der Mitte der Kette seinen Platz. Zwischen ihm und den Perlen werden beim Auffädeln Knoten in das Band gemacht, damit alles an den gewünschten Stellen bleibt, also nicht zusammen rutscht.

In den Bereichen zwischen den Perlen können Federn angebracht werden. Man sticht mit einer Nadel in den Federkiel, zieht die Nadel durch und bindet den Faden dann an der gewünschten Stelle der Kette an dem Band an. Fertig!

Die kleinen Indianer haben viel Freude an ihrer selbstgebastelten Federkette. Jetzt kann Fasching kommen! (Foto: Herta)

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Weitere Ideen und Anregungen, mit denen ihr die fünfte Jahreszeit in den Unterricht holen könnt, findet ihr hier:


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