Außerschulische Lernorte: phaeno –
die Experimentierlandschaft in Wolfsburg

Ausgehend von sachunterrichtlichen Themen wie Strom, Wasser, verschiedene Werkstoffe (beispielsweise Stein oder Metall) oder aber ausgehend vom Mathematikunterricht ist ein Besuch in der Experimentierlandschaft „phaeno“ in Wolfsburg genau das Richtige.
Das vornehmlich den Bereichen der Technik, Naturwissenschaften und Mathematik gewidmete Ausstellungshaus versucht auf eine sehr anschauliche und spielerische Darstellungsweise, naturwissenschaftliche Phänomene und Zusammenhänge nahe zu bringen.

Ein Teil der Ausstellungshalle: verschiedene Exponate laden zum Mitmachen ein. (Foto: Sophie/phaeno)

„Mitmachen erwünscht“ anstelle von „Anfassen verboten“

Das eigene Tun an den Exponaten bereitete den Kindern besonders viel Freude. Die geplanten drei Stunden im phaeno vergingen wie im Flug und die Kinder hatten immer noch unentdeckte Bereiche und wären demnach gerne noch länger geblieben. Die Besucher sind hier selbst durch eigenständiges Tun und Experimentieren gefragt. In dieser Hinsicht unterscheidet sich das phaeno grundlegend von einem Museum, da anstelle von „Berühren verboten“ eher die Devise „Anfassen und Mitmachen erwünscht“ gilt. Die Ausstellungen leben davon, dass sie angefasst, ausprobiert und entdeckt werden. Dies führt zu einem Lernen durch Handeln und wird für die Kinder zum echten Erlebnis.

Mitmachen erwünscht und Anfassen erlaubt.
(Foto: Sophie/phaeno)

Zusätzlich gibt es im phaeno wechselnde Sonderausstellungen zu bestimmten Themen und Bereichen, beispielsweise derzeit zum Thema „Zeit“. Auch Workshops und Touren können mit eingeplant und gebucht werden. Für Lehrkräfte werden auch schulinterne Fortbildungen als Vorbereitung auf einen Besuch oder auf ein bestimmtes Thema angeboten.

Wir planten während des Besuchs eine gemeinsame Frühstückszeit ein. Hierfür gibt es einen separaten Bereich. Die Taschen können selbstverständlich eingeschlossen werden, sodass die Kinder im Ausstellungshaus selber frei herumlaufen (und herumturnen) durften. Denn manche Exponate haben tatsächlich Turncharakter.

 

Das Konzept eines „Erlebnismuseums“ soll nicht nur das Interesse der Kinder wecken, sondern auch Hemmungen beim Umgang mit naturwissenschaftlichen und technischen Themen abbauen. Für jeden ist also etwas dabei und ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.

Das Lernen an außerschulischen Lernorten bereichert und ergänzt den Unterricht in vielfältiger Weise. Passend zum Thema habe ich ein tolles Themenheft für euch erschnüffelt:


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