Der Bus Stop in der Englisch-Ecke

„Ich bin schon fertig. Was soll ich machen?“ Diesen Satz haben wir alle schon gehört. Es gibt Schülerinnen und Schüler, die besonders schnell mit ihren Aufgaben fertig sind und andere, die sowohl mehr Zeit als auch kontinuierliche Arbeitsruhe benötigen. Im Englischunterricht, der ohnehin nur zweimal in der Woche stattfindet, wäre es schade, den Kindern, die zügig arbeiten, keine weiteren Lerngelegenheiten anzubieten. Daher habe ich in meinem Klassenraum eine Bushaltestelle („Bus Stop“) eingerichtet, an der die schnellen Kinder sich eigenständig beschäftigen, während ich den anderen Kindern gezielte Hilfestellungen geben kann. Diese Bushaltestelle ist in meine „Englisch-Ecke“ integriert. Ich stelle euch daher beides mal vor.

Die Englisch-Ecke

In jedem Klassenraum, in dem ich unterrichte, ist immer eine Ecke / eine Tafel, die ich als Englisch-Ecke gestalte. Unter Anderem findet sich hier das aktuelle Thema als Poster und eventuell aktuelle Frage- und Antwortstrukturen, Bilder, Merksätze und weiteres, was momentan im Unterricht behandelt wird. Dies macht das Fach Englisch im Klassenraum präsent und festigt die gelernten Wörter und Satzstrukturen. An dieser Ecke orientieren sich die Kinder beispielsweise auch, wenn etwas unklar ist. Dort ist auch der „Bus Stop“.

Plakate und Informationen an der Pinwand, die die Englisch Ecke bilden

Am Bus Stop treffen sich Kinder, um gemeinsam zu arbeiten. (Foto: Sophie)

Bus Stop

Wenn ein Kind mit einer Stillarbeit fertig ist, braucht es nicht zu mir zu kommen und nach zusätzlichem Material zu fragen, sondern kann ganz selbstständig an die Bushaltestelle gehen und dort warten. Sobald sich zwei Kinder an der Bushaltestelle treffen (und das hat bei mir noch nie lange gedauert), dürfen sie sich Extra-Material aussuchen und begeben sich damit in eine ruhige Ecke. Dazu nutze ich auch den Flur, damit die Kinder flüstern können ohne die Mitschülerinnen und Mitschüler zu stören.

Die Extra-Materialien sind spielerisch und selbst erklärend angelegt. Es befinden sich sowohl englische Spiele (Memory, Brettspiele zur Auffrischung von Vokabeln) als auch Zusatzarbeitsblätter und weitere Arbeitsaufträge, in denen sie beispielsweise Dialoge einüben können. Somit kann gleichzeitig sowohl nach „oben“ als auch nach „unten“ differenziert werden, das bedeutet, sowohl gefordert als auch gefördert werden. Außerdem machen die Spiele einfach nur Spaß und meine Schüler nutzen die Bushaltestelle sehr gerne. Probiert es mal aus und berichtet von euren Erfahrungen. Vielleicht habt ihr ja auch eine Idee für die Ecke?

Für einen erfolgreichen Englisch-Unterricht haben wir dieses Material für euch gefunden:


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