Unser Schulgarten (5): Bepflanzen der Beete

In diesem Beitrag berichte ich euch darüber, wie wir die Gurken- und Zucchini-Pflanzen, die wir im Klassenzimmer vorgezogen haben, in die Beete unseres Schulgartens setzen.

Vorbereitungen im Schulgarten

Zunächst werden die Beete vorbereitet. Unkraut, das mittlerweile gewachsen war, zupften die Kinder aus, hackten anschließend die Erde noch einmal auf und zerkleinerten größere Erdklumpen erneut so lange mit dem „Beetkrümler“, bis die Erde eine feine Struktur hatte. Am besten lässt sich diese Arbeit verrichten, nachdem es geregnet hat und die Erde noch leicht feucht ist.

Kinder bereiten im Schulgarten die Beete vor, damit diese bepflanzt werden können.

Die Kinder beim Vorbereiten der Beete. (Foto: Hanna)

In einem Abstand von mindestens 60 cm gruben die Kinder meiner Klasse nun mit kleinen Schaufeln Löcher und setzten die Pflänzchen in die Erde. Anschließend formten sie mit den Händen eine Mulde um die Pflanzen herum, den sogenannten „Gießrand“. Dieser ist wichtig, dass das Gießwasser nicht „weglaufen“ kann, sondern langsam Richtung Wurzelballen sickert und so die Erde durchnässt.

Da Gurken Rankpflanzen sind, bietet es sich an, ein kleines Klettergerüst zu konstruieren. In unserem Fall haben wir Hasendraht zwischen zwei Baumpfähle gespannt, an dem die Gurken entlang ranken werden.

Will man vermeiden, dass die Zuchini-Pflanzen auf dem Erdboden entlang ranken, genügt es, sie an einem Pflanzstab festzubinden.

Erste Sämereien gehen auf

Auch die Erdbeerpflanzen und unsere Beerensträucher wie Him- und Johannisbeeren sind mittlerweile ausgepflanzt und haben reichlich geblüht, so dass wir auf eine satte Ernte hoffen.

Und die ersten Sämereien sprießen: Erbsen, Bohnen, Karotten und Schnittlauch hatten wir bereits Anfang April gesät, da Sämereien wenig frostempfindlich sind. Um Verwechslungen zu vermeiden, haben  die Kinder mit wasserfestem Filzstift auf kleine Findlingssteine die Namen der Pflanzen geschrieben.

In den Beeten mit den Sämereien gibt es nun viel zu tun: In regelmäßigen Abständen muss das Unkraut entfernt werden, das mindestens genauso schnell wächst, wie die von uns gesäten Pflänzchen. Die kommenden Arbeiten in unserem Schulgarten werden sich nun darauf beschränken, alles Gepflanzte zu pflegen und natürlich regelmäßig zu gießen. Voller Vorfreude erwarten wir bald die ersten Früchte unserer Arbeit ernten zu können.

Ein Schulgarten ist ein interessanter Outdoor-Lernort. Dass Unterricht nicht nur im Klassenzimmer stattfinden muss, zeigt das Beispiel eines interaktiven Schulgartens.


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