Eine Klassenzeitung von Anfang an anlegen

Als ich vor 3 Jahren meine erste eigene Klasse bekam, steckte ich all meine Kreativität und Energie in die Vorbereitungen. Es macht mir Spaß mich künstlerisch auszuleben und den Kindern eine schöne Lernumgebung zu erschaffen. Neben der Einrichtung des Klassenzimmers, gehörte für mich auch das Sammeln von Erinnerungen während der gesamten Schulzeit dazu.

Solch eine Box eignet sich gut zum Aufbewahren der Arbeitsblätter. (Foto: Ida)

Die Grundschulzeit ist eine sehr besondere Phase im Leben und diese soll gebührend dokumentiert werden. Mir kam die Idee einer stetig wachsenden Grundschulzeitung, welche die Kinder am Ende der 4. Klasse in den Händen halten sollten. Zu besonderen Anlässen, wie beispielsweise die Ferien, Ausflüge, Feste oder Projekten fertigte ich also Vorlagen an, die anschließend von jedem Kind individuell beschrieben und gestaltet werden sollten. Die fertigen Vorlagen sammelte ich in einer Box (siehe Bild) und so wuchs mit den Jahren für jeden Schüler eine eigene Grundschulzeitung heran. Am Ende des vierten Schuljahres wurden dann die Vorlagen eines jeden Kindes von mir zu einer Zeitung zusammengebunden.

Der Aufbau einer Vorlage

Alle Vorlagen wurden von mir per Hand gezeichnet und spiegeln so einen individuellen Charakter wider. Zu jedem Ereignis gibt es unterschiedliche Felder, die von den Schülerinnen und Schülern ausgefüllt werden dürfen. Es darf gemalt oder geschrieben werden. Gerade für die Jüngeren sind die Vorlagen noch sehr einfach gestaltet und teilweise genügen einzelne Wörter die eingetragen werden können oder es ist viel Platz zum Malen vorhanden. Im vorangeschrittenen Alter werden die Schreibfelder dann größer.

Ein Steckbrief für die Klassenzeitung. (Foto: Ida)

Meine Erfahrung

Das tolle an den Vorlagen ist, dass sie zwischendurch reingereicht und bearbeitet werden können. Mit wachsender Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler, können sie sich die Vorlagen nach Bedarf selbst nehmen und daran weiterarbeiten. Ich hatte dafür die Sammelbox immer an einem festen Ort stehen, sodass jeder Zugriff hatte. Natürlich ist die Gestaltung der Kinder sehr individuell und vor allem am Anfang nicht frei von Fehlern. Ich habe diese jedoch bewusst nicht korrigiert, da die Zeitung vor allem auch die Entwicklung der Kinder widerspiegeln soll – und dazu gehören eben auch Fehler. Zusammenfassend ist eine solche Grundschulzeitung eine sehr schöne Erinnerung an vier besondere Jahre im Leben eines jeden Kindes.

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