Schlagwort-Archive: Anfangsunterricht

Einfache Spiele für den Englisch-Unterricht (2): Swapping cards

Unser Ziel im Englischunterricht ist es, dass die Schülerinnen und Schüler frei in der fremden Sprache kommunizieren. Spiele haben oft einen hohen kommunikativen Aspekt und beziehen mehrere Kinder ein. Mein absolutes Lieblingsspiel im Englischunterricht ist „swapping cards“. Hierbei handelt es sich um Karten, die ich einmal hergestellt habe und die seitdem ein fester Bestandteil meines Unterrichts geworden sind. Die Herstellung und die Durchführung sind kinderleicht. Weiterlesen

Einfache Spiele für den Englisch-Unterricht (1): Telephone call

Der Englischunterricht lebt von kurzen, einfachen und schnellen Spielen zwischendurch. Oft nutze ich Spiele gleich am Anfang einer Schulstunde, um die Kinder auf die englische Sprache einzustimmen oder am Ende, wenn die „Luft“ schon raus ist. Aber auch zwischendurch macht es Spaß, zu spielen. Zugleich wird die neue Sprache gefördert. Weiterlesen

Lernbereitschaft im Anfangsunterricht

Jedes Kind ist neugierig, und diese Neugier können wir Lehrerinnen und Lehrer uns im Anfangsunterricht zu Nutze machen. Aber jedes Kind hat auch unterschiedliche Interessen und Begabungen. Ich verlasse mich auch auf die Beobachtungen der Kita-Erzieher und -Erzieherinnen. Sie haben die kleinen Persönlichkeiten, die bei mir in den Stuhlreihen sitzen, aufwachsen sehen und kennen ihre Entwicklung. Hier kann ich mir vielleicht sogar Rituale abschauen, die den Erstklässlern den Übergang in die Grundschule erleichtern. Weiterlesen

Dem Bewegungsbedürfnis von Kindern gerecht werden

„Der Mensch, der sich nicht bewegt, verletzt sich selbst in seinem tiefen Wesen, verzichtet auf sein Leben.“ (Montessori)

Kinder, und gerade Schulanfänger, haben aus ihrer Natur heraus ein sehr hohes Bewegungsbedürfnis. Der Körper befindet sich im Wachstum, die kindliche Neugier möchte das komplette Können erfahren, neue Räume wollen erkundet werden. Gehirn und Körper wachsen und entfalten sich.

Der geistigen Entwicklung wird in unserem Schulsystem weitgehend Rechnung getragen, die körperliche Betätigung kommt oftmals noch zu kurz. Bewegung nach Vorschrift, also nur zu Pausenzeiten, reicht tatsächlich oft nicht. Je jünger nämlich das Kind, desto wichtiger der Ausgleich zwischen geistiger und körperlicher Aktivität. Weiterlesen

Elterntypen (3): Das Lernen blockierende Eltern

Es gibt Eltern, die es gut meinen, dem Kind aber eher schaden. In meiner ersten Klasse ist ein Mädchen, das von Anfang an einerseits durch sein lebhaftes Verhalten auffällt, aber auch dadurch, dass es die Buchstaben spricht, wie wir sie kennen. Also A, Be, Ce, De usw.

Manchmal blockieren Eltern das Lernen

Ich habe die Eltern des Mädchens von Anfang an darum gebeten, nur die Anlaute zu sprechen, um durch das lautierende Sprechen von Buchstaben das Wort richtig lesen zu können. Seit einem halben Jahr kann Lena jetzt zwar alle Buchstaben, buchstabiert das Wort „Maus“ aber Em, A, U, Es. Das Ergebnis liegt auf der Hand. Lena liest „Emaues“. Was tun wir also?

Bemühte Eltern: Eine Mutter lernt mit ihrer Tochter. Nicht immer wirkt sich die Elternhilfe positiv auf den Lernfortschritt aus.

Auch gut gemeinte Ratschläge von Eltern können den Lernfortschritt negativ beeinflussen. (Bild: Christina Rademacher-Ponten, Münster)

Weiterlesen